Konflikte sind
lästig

Die meisten Menschen könnten problemlos auf
Konflikte verzichten: Konflikte sind lästig, durch-
kreuzen Pläne und enttäuschen Hoffnungen und Erwartungen.

Besonders schwer haben es Entscheidungsträger
und Führungskräfte. Jede Entscheidung, die sie
für etwas treffen, ist zugleich eine Entscheidung
gegen etwas anderes. Damit sind sie gezwungen,
Konflikte zu erzeugen und gefordert, mit den
Folgen ihrer Entscheidung umzugehen. Und das
ist nicht immer attraktiv.
So ist es leicht verständlich, dass Konflikte
möglichst vermieden werden und versucht wird,
das Hochkochen zu verhindern. Auch ein hartes
Durchgreifen zählt zu den Strategien, mit denen
versucht wird, Konflikte zu beenden.
Wenn für den Erfolg keine robusten Beziehungen erforderlich sind, reichen diese Strategien aus.

Doch die Gestaltung von tragfähigen und belastbaren Beziehungen erfordert andere Strategien.


Konflikte sind
der Treibstoff für Entwicklung

Diese Aussage bietet eine differenziertere
Betrachtungsweise des Umgangs mit Konflikten.
Sie eröffnet verschiedene Handlungsmöglichkeiten:

Treibstoff vergraben
Damit wird ein verseuchter Boden erzeugt, auf
dem kein gesundes Wachstum mehr möglich ist.

Treibstoff anzünden
Das hat eine unkontrollierte Explosion zur Folge,
die viel Zerstörung erzeugt.

Treibstoff in geregelte Bahnen lenken
Hier wird der "Treibstoff Konflikt" so kanalisiert,
dass der Motor wieder rund läuft.

Letzteres ist anspruchsvoll, fördert Entwicklung
und sichert die Zukunftsfähigkeit.

Genau hierfür sind wir die Experten.