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Über
Kompetenzen Kompetenzen sind Dispositionen zu selbstorganisiertem Denken, Entscheiden und Handeln in zieloffenen, unsicheren, überraschenden oder auch herausfordernden Situationen. Diese Dispositionen setzen sich zusammen aus - Fähigkeiten (vor allem Erfahrung und Wissen) und - Bereitschaften (insbesondere Werte und Wille) Kompetentes Handeln bedeutet immer auch das Hinterfragen bisheriger Handlungsmuster und Routinen auf die aktuelle Situation bezogen. Denn was gestern noch richtig war, kann heute falsch und morgen wieder richtig sein. Kompetenz schützt dabei vor Beliebigkeit und sorgt für ergebnisorientierte Stimmigkeit. Kompetenz kann sich nur außerhalb vorgegebener Routinen entfalten. Deshalb erfordert Kompetenz- management oder Kompetenzentwicklung das Ermöglichen definierter Freiräume (das sind keine Wohlfühlräume oder Beliebigkeitsräume), die so zieloffen, überraschend und unsicher sind, dass selbstorganisiertes Denken, Entscheiden und Handeln herausgefordert wird. Kompetenzen werden über Handlungen und Ergebnisse (und nicht über Persönlichkeitsmerkmale) erschlossen. Im Gegensatz zu Persönlichkeitsmerkmalen sind Kompetenzen erlernbar. Unternehmensziele werden durch Handlungen und Ergebnisse (und nicht durch Absichtsbekundungen) erreicht. Mission und Strategie der Organisation sind die Richtschnur der Kompetenzentwicklung. (nach Prof. Dr. Volker Heyse und Prof. Dr. John Erpenbeck) |
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