Führungsgrundlagen

 

Führung ist erlernbar.

 

Wer führen lernen will, wird auch führen können.

 

Hier zeigen wir die fünf Handlungsaspekte, deren konsequente Beachtung zu guter und sicherer Führung führt.

 

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Grenzen setzen

 

Jedes Unternehmen muss einem bestimmten Umfeld einen bestimmten Nutzen bieten. Dazu ist die Klarheit darüber erforderlich, was das Unternehmen macht und was nicht. Diese Grenzen müssen klar definiert sein. Sie bilden den Rahmen, um Existenz und Zukunft zu sichern. Diese Grenzen müssen dann auch gegen Überschreitung gesichert werden. Dass dabei Frustrationen entstehen können, ist eine völlig normale Begleiterscheinung und allen Beteiligten zuzumuten.

Arbeitsfähig machen

 

Führung beachtet zwei gleich wichtige Strukturen. Beide Strukturen müssen soweit geklärt sein, dass Mitarbeitende ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Arbeit lenken können anstatt auf strukturelle Defizite und Störungen.

Die formale Struktur umfasst Ziele, Ergebnisse, Verträge, Arbeitsabläufe usw., die sich aus dem Daseinszeck des Unternehmens ergeben. Management ist das Verantworten einer arbeitsfähigen formalen Struktur.

Die soziale Struktur umfasst die menschlichen Aspekte wie Werte, Ideale, Sinnhaftigkeit, Vertrauen, Feedback usw. Leitung sorgt für eine arbeitsfähige soziale Struktur.

Situativ balancieren

 

Die Sicherung der Arbeitsfähigkeit von formaler und sozialer Struktur ist keine einmalige Aufgabe, die nach ihrer Umsetzung abgehakt werden kann. Es ist vielmehr ein alltäglicher und permanenter Prozess, bei dem in jeder Situation immer wieder aufs Neue entschieden werden muss, wie die formal-soziale Balance erreicht wird. Je nach Situation kann eine temporäre Überbetonung einer der beiden Strukturen durchaus sinnvoll und erforderlich sein. Auf lange Sicht muss jedoch eine Balance sichergestellt sein.

Rollenkonform handeln

 

Menschen werden mit bestimmten Rollen und Funktionen betraut, damit sie zur Mission des Unternehmens beitragen. Wesentlich geht es hier um die Übernahme der eigenen Verantwortung, ohne Teile davon auf andere abzuwälzen und ohne Teile von Verantwortung anderer zu übernehmen. Ferner geht es um den Umgang mit dem Phänomen, zugleich einen Unterschied in verschiedenen Rollen und eine Gleichheit unter Individuen zu realisieren, ohne diese zu vermischen oder zu verwechseln.

Handeln reflektieren

 

Für gute Führung ist es unverzichtbar, das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen und auf Stimmigkeit hin zu überprüfen. Nur mit regelmäßiger Reflexion kann erreicht werden, dass die Bewusstheit von Handlungen nicht in unbewusste Routinen abgleitet. Das wäre das Ende guter Führung. Von daher stellen gute Führungskräfte ihre Handlungen immer wieder auf den Prüfstand und nutzen die hier beschriebenen fünf zentralen Handlungsaspekte für sichere Führung.

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